Arbeiten

Futtermittel

Katalog, eigene Futter, Nährstoffe, Nachbauten, Versionen und Gruppen.

Der Katalog hat drei Ebenen, und es lohnt sich, sie auseinanderzuhalten.

Systemfutter
Pflegen wir. Steht allen Praxen zur Verfügung, lässt sich nicht ändern.
Praxisfutter
Gehört Dir. Niemand sonst sieht es.
Geteiltes Futter
Praxisfutter, das eine Kollegin freigegeben hat.

Suchen und filtern

Bei ein paar tausend Einträgen ist die Suche das eigentliche Werkzeug. Filtern kannst Du nach:

  • Hersteller — auch nach „Unbekannt", was beim Aufräumen hilft
  • Futtertyp — Feucht- oder Trockenfutter, Hund oder Katze
  • Tierart
  • Tags — sowohl enthält als auch enthält nicht
  • Nachbau — nur Nachbauten, keine Nachbauten oder alle
  • Nährstoff — sortiert die Liste nach einem Wert, etwa dem Proteingehalt
Der Ausschlussfilter über Tags ist der schnellste Weg zu „alles ohne Huhn". Zwei Klicks statt einer Liste, die Du von Hand durchgehst.

Ein Futter im Detail

Oben die Stammdaten, darunter die Nährstoffe. Über Verhältnis schaltest Du zwischen pro 100 g und pro kg um — welche Bezugsgröße auf der Verpackung steht, ist von Hersteller zu Hersteller verschieden.

Eigenes Futter anlegen

Am schnellsten geht es über Duplizieren: Du nimmst ein bestehendes Futter, änderst die Werte und hast eine eigene Fassung mit nachvollziehbarer Herkunft. Die Verbindung zum Ursprung bleibt sichtbar — praktisch, wenn ein Hersteller die Rezeptur ändert und Du wissen willst, worauf Deine Fassung beruhte.

Das Formular hat zwei Reiter:

Grunddaten

Name, Futtertyp (mindestens einer ist Pflicht), Hersteller, Tierarten, EAN, Link zum Produkt, Zusammensetzung und Hinweise. Dazu die Sichtbarkeit: privat für Deine Praxis oder geteilt.

Komponenten & Nährstoffe

Hier stehen die Werte. Drei Herkünfte werden farblich unterschieden:

KennzeichnungBedeutung
Aus Komponenten berechnetErgibt sich aus den Bestandteilen, die Du eingetragen hast
Manuell überschriebenDu hast den berechneten Wert ersetzt
Per Formel berechnetLeitet sich aus anderen Werten ab

Zwei Werte rechnet Futterio immer selbst aus:

  • Trockensubstanz = 100 % − Feuchtigkeitsgehalt
  • NfE (N-freie Extraktstoffe) = 100 − (Feuchte + Rp + Rfe + Rfa + Ra)
Beim Eintragen der Nährstoffe achte auf die Einheit. Ein Wert in Milligramm, der als Mikrogramm gemeint war, verschiebt die Ration um den Faktor tausend. Futterio rechnet Einheiten um, aber es kann nicht wissen, was auf der Verpackung stand.

Nachbauten

Ein Nachbau ist ein Futter, das Du aus Einzelkomponenten zusammensetzt statt es als fertiges Produkt einzutragen — typisch bei selbst gekochten oder gebarften Rationen. Die Nährstoffe ergeben sich dann aus den Komponenten und deren Anteilen; unter Gesamtergebnis siehst Du, was dabei herauskommt und wie hoch der Komponenten-Anteil ist.

Über den Filter Nachbau trennst Du beide Welten im Katalog.

Versionen

Ändert ein Hersteller die Rezeptur, legst Du eine neue Version an statt die alte zu überschreiben. Rationen, die auf der alten Fassung beruhen, rechnen weiter mit den Werten, die damals galten — sonst würde sich ein Ernährungsplan von letztem Jahr rückwirkend ändern.

In einer Ration siehst Du, wenn ein Futter inzwischen eine neuere Version hat, und kannst sie gezielt übernehmen.

Gruppen

Futter, das sich funktional ähnelt, lässt sich zu einer Gruppe zusammenfassen — etwa alle Sorten einer Dosenreihe. Im Fragebogen erscheint die Gruppe dann als ein Eintrag statt als zwölf, was die Liste für den Halter brauchbar macht.

Legst Du ein Futter an, das einem vorhandenen stark ähnelt, weist Futterio darauf hin. Das ist keine Sperre, sondern ein Hinweis: oft ist die bessere Antwort eine Version oder eine Gruppe statt eines zweiten Eintrags.

Kalorien schnell schätzen

Manchmal willst Du nur wissen, wie viel Energie in einem Futter steckt, ohne es anzulegen. Dafür gibt es den Kalorien-Schnellcheck: Rohprotein und Rohfett eintragen, optional Kohlenhydrate — und wenn die nicht auf dem Etikett stehen, schätzt Futterio sie aus Feuchtigkeit, Rohfaser und Rohasche.

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